Home Navigationspfeil Monopolangriff auf Flensburg
MonopolAngriff

Monopolangriff auf Flensburg

Es droht der Ausverkauf unserer Grundversorgung
U. Jochimsen, 1982

Flensburg ist aufgrund seiner geopolitischen Lage - es liegt an der Nahtstelle zum nordeuropäischen Verbundsystem NORDEL - direkt mit dem NORDEL-Starkstromsystem verbunden. Dadurch hatte Flensburg den Status einer dänischen Stadt, die genossenschaftlich versorgt wurde, d. h. Hilfe auf Gegenseitigkeit zu Selbstkosten siehe
Brief vom 2.2.1983 an Oberbürgermeister von Flensburg.

Andererseits wurde Flensburg gezwungen, eine Verbindung zum NWK / Nordwestdeutsche- Kraftwerke AG, eine Hochspannungsleitung zu bauen, um bei einem potentiellen Stromausfall kurzfristig versorgt zu werden. In jedem Fall musste Flensburg dafür ca. 600.000 DM im Jahr zahlen. Das ist das führerorientierte-OPEC-Prinzip, zu dem die Bundesrepublik Deutschland gehört.

Meine Absicht war, in Flensburg dänische Technik, z.B. Windmühlen und Biogasanlagen dem deutschen Markt bekannt zu machen und zu vermarkten. Um das zu verunmöglichen, starteten die Energiekonzerne den Monopolangriff auf Flensburg.

Dokumentation vom 6. Januar 1983

Titelblatt - Vorbemerkung - David gegen Goliath: S1 und S2 - Wärmespeicher - Minister Jochimsen - Monopol-Sicherung - AKW Brunsbüttel: S1 - S2 - Saurer Regen - Größte Sparbüchse: S1 und S2 - GmbH - GmbH umgesetzt - Wirtschaftliche Vorteile: S1 und S2 - Kommentar - Leserbriefe - Taschenspielertricks - Leserbriefe - Bodo Richter - Grundsatzbeschluss: S1 und S2 - Mögliche Beteiligung - Leserbriefe: Avis und FT - Zukunft: S1 + S2 - Trautmann - Leserbrief - Nebelaktion - Rechtes Auge blind - Graue Haare: S1 und S2 - Umfirmierung - Skepsis - Gegendarstellung - Widerstand - Waldregionen - Energiegarten: S1 und S2 - Leserbrief Günter Heise - Genossenschaft - GDE - Freie Energiestädte - Öffentlich diskutieren - Finanzfiasko

Modell Flensburg am Ende?

Die demokratisch weder legitimierte noch kontrollierte Macht. Was steckt hinter der Diskussion um die Umwandlung der Stadtwerke? - Kieler Rundschau, Ulrich Jochimsen, 10.2.1983

Freie Energiestadt Flensburg

► 'Nordfrieslands Wind - Kapital der Zukunft'. Eine Abhandlung von Sönne und Ulrich Jochimsen, 2 Monate vor der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl - Flensborg Avis, 20. Feb. 1986 - Und Fortsetzung: 'Die Reform fand nie statt'. Das Energiewirtschaftsgesetz von 1935 gilt noch heute, fast unverändert - Flensborg Avis, 20. Feb. 1986

► 'Kernenergie ist out. Aber wo sind die Alternativen?' - Neue Wochenschau, Juni 1986
© 2016 Ulrich Jochimsen | realized with CMBasic.de