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Das DBP Postmonopol - groß, gelb, verkrustet

Die Deutsche Bundespost hat bis in die neunziger Jahre gemeinsam mit dem Großkonzern Siemens die geistige Weiterentwicklung in Deutschland blockiert und jede Neuentwicklung verhindert, die ihre Monopolstellung hätte gefährden können.

Dementsprechend wurde ich als ehemaliger Funker und Elektroingenieur von der Deutschen Bundespost in den siebziger Jahren permanent behindert bis kriminalisiert, weil ich neue, sinnvolle Geräte entwickelt hatte. Grundlagen heutiger Technik, die inzwischen selbstverständlich ist. Wie z.B. Telefon-Konferenzschaltung, Weiterleitung, Anrufbeantworter ... bis zum Handy (Nutzung des Funkspektrums, statt der Kupferdrähte).
Die Post betrieb alte, mechanische Siemenstechnologie und verhinderte neue elektronische Verfahren. Das Resultat für Siemens: nach 150 Jahren Firmengeschichte spielt der Konzern heute im Bereich der Telekommunikatinostechnik praktisch keine Rolle mehr.

Eine fatale Analogie zu unserer heutigen Automobilindustrie, die weiterhin - mit oder ohne Betrugs-Software - auf den Verbrennermotor setzt, statt rechtzeitig auf Elektro- und Wasserstoffantrieb umzustellen. Das wäre sie allein schon der Gesundheit der Menschen schuldig.


Grundsätzliches zur Kommunikation

Was lebt, muss kommunizieren .... Ulrich Jochimsen

Zeitdokumente

Grundgesetz kontra Postmonopol

Ulrich Jochimsen gewinnt das Recht auf Konferenzschaltungen. Die Deutsche Bundespost - DBP - akzeptiert das Urteil nicht - Dokument, Nov. 1973

Die Deutsche Bundespost und die Freiheit des Fernmeldewesens

Mein Plädoyer für die Freiheit des Bürgers im Fernmeldewesen - Darlegung, Ulrich Jochimsen, 1974

'Sieh Dir genau an, wie ein Flugzeug steigt: immer gegen den Wind' - Der Aufstieg, Juni 1974, Ulrich Jochimsen

Die BLACKBOX als Schutz der Privatsphäre

Meine BLACKBOX war ein Schnittstellengerät, das der klaren Abgrenzung des Fernmeldemonopols von den Benutzergeräten dient. Das Konzept ist von der Kommission der Europäischen Gemeinschaft, Generaldirektion für Binnenmarkt und Gewerbliche Wirtschaft, übernommen worden. Es wurde in einem AIDE MEMOIRE für die Leiter der Fernmeldeverwaltungen vom 14. Februar 1978 für die Koordinierung der Entwicklung zukünftiger Fernmeldesysteme aufgegriffen.
1974 wurde mir von hohen Beamten der Bundesregierung eine Förderung meiner BLACKBOX zugesagt. Die fortschrittsfeindliche Deutsche Bundespost jedoch hat dies zusammen mit der Siemens AG verhindert - Briefverkehr

Ist die Deutsche Bundespost demokratisch? - Kommentar

Klage Ulrich Jochimsens gegen die Deutsche Bundespost wegen deren Verbots neuer Techniken wie die eines Meldeempfängers mit 30 km-Umkreis-Empfang und der Telefon-Konferenzschaltung - Wirtschaftswoche, 16.5.1975

Das 1973/74 nach meinem Konzept gebaute Nixdorf-Datentelefon war ein 'NICHT-Produkt': Datatel-System, Nixdorf 8811.
Datentelefon3.jpgwidth: 50% Die Deutsche Bundespost verweigerte den Anschluss an das öffentliche Netz.

Eine Anschlussgenehmigung erhielt nur der Finanzminister von Baden-Württemberg. Mit meinem Datentelefon hätten die Menschen selbständig untereinander kommunizieren können. Stattdessen hat die Post 1977 das Bildschirmtext-System eingeführt. Mit diesem System liefen die Kontakte ausschließlich über die Post. Meine Beschreibung dieses Systems von 1982:
- U. Jochimsen


Studie des Instituts für Kommunikations- und Systemforschung

Analysen und Alternativen zum Telekommunikationsbericht, Ulrich Jochimsen, 1. Vorsitzender, Wiesbaden, August 1977 - Teil1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4
WDR-Bericht über die Telekommunikationsstudie - Text

Die kritische Auseinandersetzung unterblieb - Zeitdokument1 - Zeitdokument2, Oktober 1977, Jochimsen/ Eggers - Orwell im Bericht der Bundeskommission zum Ausbau des technischen Kommunikationssystems (KTK) - Text

Durch die Innovationssperre des Postmonopols fällt die Bundesrepublik Deutschland auf dem internationalen Markt zurück - Frankfurter Zeitung, 2.3.1977

SPIEGEL-Titelgeschichte 'Ärger mit dem Telefon' - Der SPIEGEL, 19.September 1979

Auflegen, Herr Minister: Löchriges Fernmelde-Geheinmis; Post- und Nachrichtendienst marschieren Arm in Arm; kundennaher Fortschritt bleibt auf der Strecke; Taschenfunktelefon (Handy), Datentelefon und drahtlose Mini-Personenrufer passen nicht in die Post-Einheitstechnik; genehmigt wird nur, was in die Einheitstechnik passt - Zeitdokument, 20.10.1977


'Verfassungswidrige Computer - Datensammlung durch die Deutsche Bundespost' - Kommentar, vom WDR ausgestrahlt am 26.9.1977

Kabelfernsehen: 'Sachzwänge werden künstlich erzeugt'. Die Gefahr besteht, dass die Bundesrepublik Deutschland auf dem Gebiet der Telekommunikation zum Entwicklungsland wird. Milliarden DM werden von der Post rausgeworfen. Es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob 12 oer 30 Kanäle für die Pilotprojekte zu wählen seien, wenn schon heute feststeht, dass andere Kabeltechnologien einige hundert (!) Rundfunkkanäle bereitstellen können - Kommentar U. Jochimsen, status 11/78


Der gelähmte Riese

'Blockiert das Postmonopol den technischen Fortschritt?' - WDR-Sendung, 1976 - 'Attacke gegen den gelben Riesen'. 'Die Reichweite des von Jochimsen entwickelten Telefons ist praktisch unbegrenzt' - Stern magazin, Heft Nr. 11, 5. März 1981

Das von mir 1973/74 entwickelte Handy war das 1. Handy in Deutschland. Es wurde von der Deutschen Bundespost nicht zugelassen. Im Gegenteil: es wurde kriminalisiert
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Handy1.jpgwidth: Uli_Handy_Fern4.jpg



'Kraftproben' - ARD-Film vom 8.12.1978:

'Ulrich Jochimsen. Der Mann, der sich mit der Post anlegt' Die Deutsche Bundespost zerschlägt innovative Telekommunikationstechnologie.
- Bitte etwas Geduld, Film startet langsam -

Teil 1
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Teil 2


Teil 3
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Teil 4


WDR-Manuskript des Films - WDR-Dokument

Anfang April 1979 kniff der WDR vor der Bundespost und sagte die angekündigte Wiederholung des Films 'Kraftproben - Ulrich Jochimsen, der Mann, der sich mit der Post anlegt' ab - Express, 30.März 1979.
Vier Monate zuvor hatte die Anstalt mit diesem Film das Monopolverhalten der Gscheidle-Behörde heftig kritisiert. Die Zuschauerzahl war mit 16. Mio. außergewöhnlich hoch - Der Spiegel, 4/1980. Nach starken Protesten der Zuschauer wurde der Film ein 2. Mal ausgestrahlt.
Der Minister sah rot - Express, 14.6.1979 - Film wird ein zweites Mal gezeigt - Artikel, 1.8.1979

Reaktion des Vorstands von Siemens auf den TV-Film - DIE ZEIT, 15.12.1978 ...
Siemens-Karrikatur Video

Magazin 'hobby' über Ulrich Jochimsen: 'Die Post war sein Schicksal' - Zeitgenossen, 20. August 1979




Die Deutsche Bundespost langt bei Telefon-Nebenstellen-Anlagen richtig zu - Bundespost, April 1979

Ist die Post der liebe Gott? - ELO, 1979, Heft 6

● Die DBP war nur an Einnahmen interessiert, nicht an technologischer Weiterentwicklung. 'Gedanken über die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten', 1978 - Text, U. Jochimsen, 28.2.1978

Wir stritten mit der Post um mehr CB-Frequenzen für freien Funkverkehr - ELO, 1979, Heft 6

Neue Anwendungen für das Postleitungsnetz, z.B. EKG-Übertragung per akustischer Kopplung direkt in die Arztpraxis - ELO, 1979, Heft 6 - der 'Innovations'-Beauftragte der Post rettet sich in die 'Komplexität'

Fernsprechtechnik zwischen zwei Anrufen - ELO, 1979, Heft 9

Die Schneekatastrophe 1978/1979 hat telekommunikationspolitische Schwachstellen deutlich gemacht - Brief an das Bundeskanzleramt. Funkamateure halfen bei der Schneekatastrophe - Funkschau, 1979, Heft 4

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